Managed Server – perfekt für Einsteiger

Unter der Bezeichnung Managed Server werden Hochleistungsrechner vermietet, bei denen nicht nur Rechenkapazitäten oder Hardware vermietet wird, sondern bei denen umfangreiche Dienstleistungen mit offeriert werden. Diese Dienstleistungen werden vor allem von denen genutzt, die selbst nicht die notwendigen Kenntnisse der Programmierung haben, um einen Server administrieren zu können. Ursprünglich verwendete man die Bezeichnung für Großrechner, die Mehrbenutzer Betriebssysteme bereit stellten oder bei denen die Kapazitäten im Time Sharing Prinzip unter mehreren Nutzern aufgeteilt wurden. Unter einem Mehrbenutzer Betriebssystem versteht man Systemkonfigurationen, bei denen jeder Kunde eine konkret definierte Benutzeroberfläche nutzen kann.

Schließt man einen Vertrag über einen Managed Server ab, dann wird ein anbieterabhängiger Support angeboten. Dieser beginnt bereits bei der Betreuung der physisch vorhandenen Systeme und umfasst auch die Beobachtung der Lauffähigkeit der Software. So kann man sich darauf verlassen, dass das System immer erreichbar und funktionsfähig ist. Bei der Auswahl der Managed Server ist es wichtig, darauf zu achten, dass diese Dienste rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche bereit gestellt werden. Auch werden vom Server Anbieter Software Updates durchgeführt. Sie dienen nicht nur dazu, das System lauffähig zu halten, sondern während der Updates werden auch Sicherheitslücken erkannt und geschlossen. Bei einem Managed Server kann man auch von der Möglichkeit Gebrauch machen, seine Daten regelmäßig sichern zu lassen.

Die Anbieter stellen zum Managed Server auch einen telefonischen Support  bereit. Hinzu kommen fest vereinbarte Zeiten, in denen sich der Administrator des Serverzentrums speziell um den Bereich eines Vertragspartners kümmert. Dafür gibt es spezielle Servicevereinbarungen, in denen genau spezifiziert wird, welchen Serviceumfang der Vertragspartner garantiert bekommt. Hier sollte man darauf achten, dass der Provider möglichst kurze Reaktionszeiten sowohl innerhalb als auch außerhalb der Geschäftszeiten garantiert. Das sollte Probleme mit der Software genauso beinhalten wie Ausfälle des kompletten Rechnersystems oder einzelner Bestandteile der Hardware. In Bezug auf eine permanente Verfügbarkeit sollte man schauen, ob der Provider vielleicht so genannte Hochverfügbarkeits- Cluster offeriert.

9.8.10 03:33

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